Über 600 Elektrofachbetriebe bieten dem Klimawandel Paroli

Das Wort "Klimawandel" ist in aller Munde und hat beste Chancen, zum Wort des Jahres 2007 zu avancieren. Gefordert sind bei diesem Thema alle: von den Staatschefs der großen Industrienationen bis hin zum "kleinen" Endverbraucher. Auch der Bereich der elektrischen Hausgeräte und Geräte der Unterhaltungselektronik ist in nicht geringem Umfang betroffen: Die Entsorgung von jährlich 1,8 Millionen Tonnen Elektro- und Elektronikschrott und die anschließende Neuproduktion verschlingen riesige Ressourcen mit all ihren Folgen für die Umwelt.
Die Situation kennen sicherlich viele: Man möchte seine Waschmaschine, seinen Trockner oder ein anderes elektrisches Gerät einschalten und nichts rührt sich - Totalausfall. Für den Verbraucher stellt sich hier die Frage: Neukauf oder Reparatur? Natürlich gibt es auf diese Frage keine allgemein gültige Antwort - fest steht jedoch, dass ein nur wenige Jahre altes Hausgerät mit einem verhältnismäßig geringen Defekt zu schade für die Verschrottung ist. "Defekte Hausgeräte ungeprüft wegzuwerfen und durch neue zu ersetzen, ist Ressourcen- und Geldverschwendung pur", erläutert Hans Krempl jun., Geschäftsführer der Hans Krempl Haustechnik GmbH und Initiator der Aktion "Deutschland repariert".

Mehr als 600 Elektrofachbetriebe, die sich auf die Reparatur von elektrischen Hausgeräten spezialisiert haben, beteiligen sich bislang an dieser bundesweit einzigartigen und Richtung weisenden Initiative. Sie nehmen die defekten Geräte in Augenschein und beraten die Kunden, ob sich eine Reparatur lohnt. Und dies ist häufig der Fall, denn oftmals ist es nur ein einziges Bauteil, das die komplette Funktion des Gerätes lahmlegt. Wenn die Maschine fachmännisch repariert und ein hochwertiges Ersatzteil eingebaut wurde, kann sie in den meisten Fällen wieder für einen langen Zeitraum ihren Dienst versehen. Die Ersatzteillieferanten der Initiative sorgen dafür, dass nur Original-Ersatzteile oder hochwertige, preiswerte Alternativ-Ersatzteile an die Reparaturbetriebe geliefert werden.

Wolfgang Barth ist Ihr Partner vor Ort. "Eine komplette Waschmaschine wegen einer defekten Türmanschette, eines gerissenen Keilriemens oder eines beschädigten Heizelements auf den Müll zu werfen, ist wie ein Auto mit leerer Batterie zu verschrotten. Wir prüfen defekte Geräte umfassend und sagen dem Kunden, ob sich eine Reparatur lohnt", erläutert Dipl.-Ing. (FH) Michael Barth, Inhaber des Fachbetriebes. Repariert werden bei Wolfgang Barth alle elektrischen Haushaltsgeräte.

Wer also zukünftig Probleme mit einem elektrischen Gerät hat, sollte zunächst überprüfen lassen, ob eine Reparatur in Betracht kommt - der Umwelt und dem eigenen Geldbeutel zuliebe. Die Fachleute von Wolfgang Barth helfen gerne mit Rat und Tat weiter.
Daher haben sich mehr als 600 Elektrofachbetriebe in der Initiative "Deutschland repariert" zusammengeschlossen, um die Wegwerfmentalität auf ein vernünftiges Maß zurückzuführen. Ziel der Initiative ist ein nachhaltiges Wirtschaften, das allen Beteiligten zugute kommt.
Informationen über die Initiative gibt's unter
www.deutschland-repariert.de.

"Deutschland repariert"